Habt Ihr es nicht auch satt, dass Ihr in jeder Kneipe immer die gleichen fünf Biermarken bekommt, die auch noch alle gleich schmecken?

Wollt Ihr endlich wieder Bier aus echtem Hopfen statt aus Konzentrat? Echte Abwechslung in Geruch und Geschmack erleben?

Ist Euch auch bewusst, dass das „Reinheitsgebot“ nur ein Werbegag der großen Brauereien ist, der Euch zum Narren und kreativ Brauende aus dem Markt hält?
Warum glaubt Ihr dann an das Reinheitsgebot, die Lüge des deutschen Brauereiimperialismus?

Uns wird erzählt, heute würde das Bier noch wie vor 500 Jahren gebraut – aber das stimmt nicht. Bier wurde schon immer mit Kräutern und Gewürzen gebraut, nicht einmal Hefeweizen dürfte es nach dem Gebot von 1516 geben.

Warum wird Wein, das Getränk der Bourgeoisie, quasi nicht besteuert – für Bier, das Getränk der Arbeitenden, aber abkassiert?

Gegen diese Misstände und Ungleichbehandlungen ist es an der Zeit, sich zu erheben! Wir wollen dem Bier seine Freiheit  zurückgeben, das zu sein, was es sein möchte! Es gilt, sich gegen die Unterdrückung des Bieres und seiner Brauenden und Trinkenden zu wehren! Wir wollen die vorgestrigen Gedankenmuster und Regelungen aufbrechen und sie durch Offenheit, Abwechslung und gute Geschmack ersetzen. Dazu wollen wir uns auf der Straße versammeln und unsere Empörung den großkapitalistischen Bierverpfuschern entgegen brüllen, singen und trinken.

Schließt Euch uns an! Jede Flasche zählt! Um den Großen zu zeigen, was die Abstimmung mit der Flasche bedeuten kann, werden wir uns den Weg durch die Historie des Bieres in Frankfurt demonstrieren. Los geht’s am 24.04. um 12 Uhr an der Kostablerwache, dem Standort des ursprünglichen Brauhauses der Bindingbrauerei.

Start 12:00 Uhr an der Konstablerwache
Ende 16:00 Uhr in Sachsenhausen